Startseite Beiträge Geschichte des Beachvolleyball

Geschichte des Beachvolleyball

PDFDrucken
Geschrieben von: Raik Steuding
15
Mär
2009
Geschichte des Beachvolleyball - 5.0 out of 5 based on 1 vote
2012 Summer Olympics - Beach volleyball

Beachvolleyball: Die Geschichte

Beachvolleyball hat trotz seiner kurzen olympischen Geschichte schon reichlich Aufmerksamkeit erregt. 1992 als Präsentationswettbewerb am Start, katapultierte sich die Randsportart nicht nur ins Rampenlicht, sondern vier Jahre später auch ins olympische Programm.

Die Variante auf dem weichen Sand lief dem klassischen Hallensport in der Zuschauergunst schnell den Rang ab. Alle Begegnungen fanden 1996 in Atlanta vor ausverkauften Tribünen statt, die TV-Einschaltquoten überstiegen alle Erwartungen.

Auch vier Jahre später in Sydney 2000 war Beachvolleyball ein Zuschauermagnet. Die tolle Stimmung am Bondi Beach nutzten Jörg Ahmann aus Düren und der Hamburger Axel Hager. Das Duo gewann Bronze und damit die erste olympische Beachvolleyball-Medaille für Deutschland.

US-Pionier Karch Kiraly: Olympiasieger in der Halle und im Sand

Dank der überwältigenden Resonanz in Sydney setzte die Sportart ihren Siegeszug bei den Spielen 2004 in Athen fort. Christoph Dieckmann/Andi Scheuerpflug und Stephanie Pohl/Okka Rau verpassten Edelmetall nur knapp und landeten am Ende auf Rang fünf.

Auch bei der WM 2005 gab es erstmals Edelmetall für Deutschland, als Julius Brink und Kjell Schneider den dritten Platz belegten. Die "Geburt" des Beachvolleyballs als olympische Sportart ist jedoch eng mit einem Namen verbunden: Karch Kiraly. Der Amerikaner führte die US-Mannschaft 1984 und 1988 zum Olympiasieg in der Halle. Danach wechselte er an den Strand und gewann 1996 in Atlanta zusammen mit Partner Kent Steffes wieder Gold.

1974: Die ersten Preisgelder am Strand

Die Wiege des Beachvolleyballs steht aber in Kalifornien. Dort wurde in den 20er-Jahren am Strand von Santa Monica erstmals auf Sand gebaggert. Zunächst standen sich noch jeweils sechs Spieler gegenüber.

Erst ab 1932 setzte sich die heute übliche Spielform "Zwei gegen Zwei" durch. Im Jahr 1974 ging es bei den San Diego Open erstmals um mehr als Fun und sportlichen Erfolg. Ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Dollar sorgte bei den Volleyball-Duos für zusätzlichen Ansporn.

Zwei Jahre später gab es in Santa Monica bereits Prämien in Höhe von 5.000 Dollar zu gewinnen. Damals entstand auch die Idee, eine Turnierserie von sieben Wettkämpfen in den USA durchzuführen. Die Resonanz war erstaunlich - und mit den ersten Sponsoren kletterten die Preisgelder auf einen Gesamtbetrag von 52.000 Dollar.

1987: Ein Sport erobert die Welt

Der Internationale Volleyball-Verband (FIVB) rief 1987 die World Series ins Leben, die heute den Namen World Tour trägt. Den deutschen Sand erreichte der Beach-Boom 1989.

Zwei Jahre später organisierte der nationale Verband DVV die erste offizielle Beachvolleyball-Serie. Seit 1992 werden deutsche Meister ermittelt. I-Tüpfelchen bleiben aber weiterhin die Gastspiele der Weltserie, die seit 1995 in Berlin einen festen Schauplatz gefunden haben.

In Deutschland sorgen vor allem Julius Brink und Jonas Reckermann für Furore. Nach dem dem Welt- und Europameistertitel holten sie in London 2012 sensationell Gold!



Zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2012
Aktuelles Sicht Über mich Impressum


Hi, meine Name ist Raik. Ich bin Informatiker, (Beach)volleyballer und auch sonst ganz in Ordnung :-) Geboren und aufgewachsen bin ich in Halle (Saale). Studiert hab ich an der WBH in Darmstadt und der Sacramento State.
 
Mein Abschluss: Diplom-Informatiker (FH). Ich arbeite als HPC Engineer bei der Max-Planck-Gesellschaft.
 
Ich bin Ehrenmitglied im Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt.
Copyright

Dies ist eine private Homepage.

Inhaltlich Verantwortlicher
gemaess § 10 Absatz 3 MDStV:
Raik Steuding (Anschrift wie rechts)

Für alle arbeitslosen Juristen: mein Impressum.

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwende ich Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

EU Cookie Directive Module Information